Menschengerechte Gestaltung der Arbeit: Was können Sie sich darunter vorstellen?

Der Text im Gesetz spricht von sogenannten menschlichen Faktoren, wenn es um die Gestaltung der Arbeitswelt geht. Durch die Digitalisierung und vielen weiteren Aspekten sorgen sogar immer mehr Firmen für eine solche menschengerechte Gestaltung.

Das erkennt man daran, dass Begriffe wie Lean Management oder Geschäftsprozessoptimierung inzwischen keine Fremdwörter mehr sind. In der damaligen Zeit fand man solche Begrifflichkeiten ausschließlich in der Fachlektüre für Manager und Unternehmer. Allerdings benutzen auch immer mehr Arbeitnehmer diese Worte.

Schließlich haben Arbeitsvorgänge und dessen Gestaltung eine direkte Wirkung auf die Leistung des Mitarbeiters. Dies wiederum wirkt sich auf die Motivation und dadurch langfristig auch auf die Gesundheit aus. Es gibt von vielen Seiten die These, dass Krankheit ausschließlich psychosomatisch bestimmt ist. Einige Fälle spiegeln dies auch wider.

Die Arbeitsmoral verbessert sich um ein Vielfaches, wenn das Arbeitsklima menschlich ist als auch die Gefahren aktiv vom Unternehmer eingedämmt werden. Schließlich zeigt dies dem Arbeitnehmer, dass sich der Geschäftsinhaber um das Wohlergehen kümmert.

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
&
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Grundschema

Es gibt grundsätzlich vier Abschnitte, die menschengerechte Tätigkeit ausmacht.
 
  1. Langfristig erträglich

  2. Persönlichkeitsförderung und -entwicklung

  3. Zumutbarkeit

  4. Ausführbarkeit

 

Langfristig erträglich

Einige Tätigkeiten haben kurzfristig keine Negativwirkung auf den Körper oder das mentale Wohlbefinden, wirken sich langfristig aber negativ aus. Daran setzt dieser Aspekt an. Denn auch langfristig gesehen, darf ein Arbeitsprozess das gesundheitliche Wohlbefinden nicht schaden.

Persönlichkeitsförderung und -entwicklung

Laut der pawlowschen Pyramide ist Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung wichtig, um glücklich und zufrieden zu sein. Dies soll zum Teil auch durch die Arbeitstätigkeit erreicht werden. Auch aus unternehmerischer Sicht hat dies nur Vorteile. Schließlich steigt die Motivation, die Flexibilität wird erhöht und zugleich werden freiwillig oder eigenständig neue Qualifikationen erworben.

Zumutbarkeit

Jede Kultur oder gesellschaftliche Gruppierung hat unterschiedliche Werte und Normen. Der Arbeitgeber muss ermöglichen, dass diese weiterhin ausgeübt werden können. Allerdings beschreibt die Zumutbarkeit auch einen deutlich weitergehenden Effekt. Beispielsweise wäre einfache Büroarbeit für eine hochqualifizierte Person nicht zumutbar.

Ausführbarkeit

Hier muss der Unternehmensleiter auf die körperliche und geistige Verfassung der Mitarbeiter achten. Gesundheitsschäden, die im Nachhinein nicht mehr zu heilen sind, dürfen auf keinen Fall entstehen.

 

Damit auch Sie Ihre Arbeitsplätze menschlich gestalten, sollten Sie einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Wir helfen Ihnen gerne und unterstützen Sie tatkräftig!