Gefährdungsbeurteilung Biostoffe

Bakterien, Viren, Pilze und andere Mikroorganismen werden im Arbeitsschutz als „Biostoffe“ bezeichnet. Sie sind winzig, überall und meistens harmlos. Wenn aber besonders gefährliche oder besonders viele Biostoffe im Arbeitsumfeld vorhanden sind, wird es kritisch. Denn daraus können Erkrankungen resultieren, die – im schlimmsten Fall – an Kollegen, Angehörige und andere Menschen weitergegeben werden. 

Nach der Biostoffverordnung und dem Arbeitsschutzgesetz haben Arbeitgeber aus diesem Grund Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter zu ergreifen. Im ersten Schritt werden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die Probleme identifiziert und bewertet. Dabei werden Art, Häufigkeit und Gefährlichkeit der Biostoffe, die Expositionssituation oder bereits vorhandene Schutzmechanismen erfasst. Im zweiten Schritt entwickeln Arbeitsschutzfachleute und Betriebsärzte Schutzmaßnahmen, die auf den Arbeitsplatz zugeschnitten sind, formulieren entsprechende Verhaltensregeln und führen bei Bedarf ärztliche Untersuchungen durch.

Gern übernehmen wir für Sie die Gefährdungsbeurteilung Biostoffe. Kontaktieren Sie uns.